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Hierzu biete ich Ihnen zwei komplett gegensätzliche Meinungen in Form von zwei Buchempfehlungen an. Beide Autoren beschäftigen sich seit Jahrzehnten mit der Thematik der Öl- und Gasexploitation und sind Kenner der Szene.

Ölwechsel
von Colin J. Campbell

 

Enthält Dutzende von Grafiken und Tabellen zum derzeitigen Stand der Ölexploitation.

Fazit des Buches: Die Öl- und Gasvorräte reichen sicher noch für viele Jahrzehnte, allein die Förderrate der bisher entdeckten Ölfelder lässt sich nicht mehr steigern.

Dies bedeutet, dass wir bei nach wie vor steigendem Verbrauch mit sinkenden Förderraten in naher Zukunft rechnen müssen.

Biosphäre der heißen Tiefe
von Thomas Gold

Interessante Theorie: Öl und Gas sind nicht fossilen Ursprungs sondern sind in großer Menge in der Erdkruste vorhanden und damit noch für praktisch unbegrenzte Zeit verfügbar.

Wer sich beruflich mit dem Thema Energieversorgung beschäftigt, sollte beide Werke gelesen haben.

Für mich bleibt als Resümee aus beiden:

Selbst wenn es stimmt, dass Kohlenwasserstoffe in Hülle und Fülle in der Erdkruste vorhanden sind, so können sie dennoch die nächsten 20 Jahre nicht wirtschaftlich und nicht in dem Maße wie der Energieverbrauch steigt abgebaut werden.

Die derzeitige Situation mit sinkenden Förderraten in den USA und zuhnehmenden Verteilungskämpfen um die 60 Prozent des bisher entdeckten Öls im Mittleren Osten wird noch für lange Zeit unsere Energiepreise bestimmen.

Von Tankerunglücken und brennenden Ölquellen möchte ich erst gar nicht reden.