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Fast bei jedem größeren Bauvorhaben wird ein Energiekonzept erstellt. Dies ist auch durchaus sinnvoll, da es viele Möglichkeiten für die Art der Energieversorgung gibt. In einem Energiekonzept werden diese verschiedenen Möglichkeiten in einer Wirtschaftlichkeitsberechnung gegenübergestellt.

In der VDI-Richtlinie 2067 ist genau festgelegt, wie solche Wirtschaftlichkeitsberechnungen aufzustellen sind. Solche Energiekonzepte mit Wirtschaftlichkeitsberechnung nach VDI 2067 sind regelmäßeg auch die Basis für die Förderantragstellung bei den unterschiedlichsten Förderstellen.

Ökologische Maßnahmen erfordern in der Regel einen höheren Investitionsaufwand als konventionelle Maßnahmen. Daher müssen die Betriebskosten niedriger liegen, um die höheren Kapitalkosten auszugleichen. Nachfolgendes Beispiel zeigt ein typisches Ergebnis einer solchen Gegenüberstellung:

Die Voraussetzungen für den Einsatz eines Pelletkessels sind bei diesem Projekt sehr günstig.

  • Zwei von fünf Heizzentralen müssen ohnehin saniert werden. Der große Kessel in der Turnhalle kann als Spitzenlastkessel eingebunden werden.
  • Die Ölleitungen müssen von 2-Strang- auf 1-Strangsystem umgestellt werden. Für den Öltank selbst steht die nächste Überprüfung an.
  • Durch die Möglichkeit, vorhandene Heizungsleitungen zu benutzen, können die Kosten für die Rohrtrassen gering gehalten werden.

Aufgrund dieser Vorteile ergab sich eine Kostenreduzierung um 25% bei den laufenden Heizkosten (11.800,-- EUR/a) bei einem Mehrinvest für die Pellet-Heizung von ca. 52.000,-- EUR. Eine solche Wirtschaftlichkeit mit einer Amortisationsdauer von ca. 5 Jahren findet man allerdings eher selten.