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Größere Biomasseprojekte werden fast nie ohne die Beteiligung der jeweiligen Kommune realisiert. Spätestens, wenn es um die Grundstücksfrage oder die Baugenehmigung geht, wird die Kommune mit einbezogen.

Gelegentlich geht die Initiative für die Errichtung eines Biomasseheizwerkes aber auch von der Kommune selbst aus.

Bestes Beispiel hierfür ist die Gemeinde Krailling, westlich von München.

 

 

Auf dem Gelände der ehemaligen Pionierkaserne wurde ein neues Gewerbegebiet erschlossen. Für die Betriebe wünschte sich die Gemeinde eine möglichst ökologische Wärmeversorgung.

Die Gemeinde gab die Planung, Ausschreibung und Förderantragstellung für das Heizhaus in Auftrag und übernahm dafür zunächst alle Kosten. Nachdem später ein Vertragspartner als Erbauer und Betreiber gefunden war, zahlte dieser die kompletten Vorkosten an die Gemeinde zurück.

Durch dieses „Contracting“ bekam die Gemeinde Krailling eine ökologische Wärmeversorgung auf der Basis von Holz-Hackschnitzeln ohne dafür selbst investieren zu müssen. Lediglich die Zwischenfinanzierung für die Planung und die Ausschreibung musste die Gemeinde übernehmen. Eine ausführliche Beschreibung des Projektes finden Sie auf der Homepage des Ingenieurbüro KESS.