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Wie kommt die Wärme vom Kessel ins Wohnzimmer? Über diese simple Frage haben
sich bereits Generationen von Planern den Kopf zerbrochen. Und diese simple Frage
ist zunehmend komplizierter geworden je komplizierter die Energieerzeuger (oder Umwandler) wurden.

Die alte Grundregel: „Immer gleichmäßiger Durchfluß mit schön hoher Rücklauftemperatur und der Kessel wird 30 Jahre alt“ stimmt auch heute noch zu 100%. Leider verträgt sich das überhaupt nicht mit Brennwerttechnik, Solarenergienutzung oder anderen Sonderanwendungen.

Damit trotzdem etwas Vernünftiges dabei herauskommt, muss man schon etwas
HS-Energie einsetzen (Hirn-Schmalz-Energie: Erklärung unter Allerlei). Seit 30 Jahren macht sich zu diesem Spezialgebiet der Planer der Heimbau Bayern, Herbert Hutzelmann, seine Gedanken. Leider hat er dazu kein Buch geschrieben, Sie müssen also mich fragen.

Aber Vorsicht: Von DIN-Normen hält Hutzelmann nicht viel. Zitat: „Das ist doch alles alter Käse“.

Zur Verteiltechnik gehören auch die Themen:

  • wie Trinkwasserleitungen sich nicht mit Kalk zusetzen
  • warum 30 Jahre alte Leitungen plötzlich zu sind, nachdem ein Handy-Mast auf das Haus gesetzt wurde
  • warum uns die Natur mit immer neuen Spezies von Bakterien überrascht oder: Biofauling in Trinkwasserleitungen

Natürlich gehören zur Verteiltechnik auch ganz triviale Dinge wie:

  • Netzverluste einer Fernwärmeleitung
  • Begrenzung der Rücklauftemperaturen in Wärmenetzen, z.B. durch die Hintereinanderschaltung von Heizkreisen (auch für private Bauherren)
  • Optimierung des Pumpenstromverbrauches in Wärmeverteilungen
  • Einbindung einer Wärmerückgewinnung