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Energietechnik befasst sich hauptsächlich mit Energieumwandlung. Hier geht es um Wirkungsgrade, Abgasverluste, Investitionskosten, Schadstoffausstoß und damit verbunden: CO2-Ausstoß.

Es geht aber auch um die Lebensdauer, den Wartungsaufwand, die Betriebskosten einer technischen Anlage und damit letztendlich um die Wirtschaftlichkeit, die oftmals das ausschlaggebende Entscheidungskriterium für die eine oder die andere Variante der Energieerzeugung ist.

Ökologie

Die Bewertung der verschiedenen Schadstoffe nach ihrer Gefährlichkeit für Mensch
und Umwelt unterliegt einem zeitlichen Wandel. Standen vor einigen Jahren noch die NOx-Emissionen im Mittelpunkt des Interesses, die für das Waldsterben verantwortlich gemacht wurden, sind es heute die CO2-Emissionen, da man sie für die Klimaerwärmung verantwortlich macht.

Die Theorie der Klimaerwärmung hat – wie es so häufig der Fall ist – unter den Experten ebenso viele Anhänger wie Gegner. Einige recht kontroverse und auch amüsante Beiträge finden Sie in meiner Linksammlung.

Was derzeit bei einem Vergleich der Schadstoffausstöße praktisch nicht berücksichtigt wird sind Tankerunglücke oder defekte Pipelines. Es stellt sich die Frage, ob nicht allein aus diesem Grund den regenerativen Energieträgern der Vorzug gegeben werden sollte.

Ökonomie

Keine Entscheidung in Deutschland ohne gründliche Wirtschaftlichkeitsanalyse. Und wehe, die ach so favorisierte Hackschnitzelheizung ist um 1 Prozent teurer. Dann gibt es kaum ein Gremium, das standhaft bleibt. Typisch Deutsch? Ja, denn Österreicher und Schweizer machen uns vor, dass es auch anders geht. Dort wird anders gerechnet.

Wertschöpfung in der Region

Dort stellt man die Frage so: "Das Geld bleibt bei uns statt ins Ausland zu fließen für Öl oder Gas? Dann machen wir das."

Müsste man das nicht bei einer echten Wirtschaftlichkeitsberechnung mit einbeziehen?

Preisentwicklung der Energieträger

Viel wichtiger als die Frage, ob es in 30 Jahren noch Öl gibt ist doch die Frage, ob der amerikanische Präsident auch noch die nächsten 30 Jahre die Höhe der Heizkosten unserer Schule bestimmen soll. Meine privaten Heizkosten jedenfalls überlasse ich ihm nicht.


Zur Energietechnik gehört weiterhin:

  • die ganze Peripherie, die notwendig ist um einen Holz-Hackschnitzel-Kessel zu betreiben
  • die juristischen und kaufmännischen Dinge, die geklärt werden müssen, um eine Eigenstromerzeugung zu betreiben
  • Förderanträge
  • Verfügbarkeit der Energieträger, z.B. Holz, Pflanzenöl

Viele Beispiele für unterschiedlichste Energietechniken finden Sie in meiner Referenzliste.